Fachbereich 6 Mathematik/Informatik

Institut für Informatik


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den Arbeitsgruppen Geoinformatik & Fernerkundung des Instituts für Informatik

  

Vortrag zum Thema »Geoinformatik im Kontext von hydrometeorologischen Katastrophen und zur Risikominimierung« am Institut für Informatik

18.05.2016

Klimawandel und Naturkatastrophen sind ein Zeichen der Zeit. Mithilfe von Geoinformatik, Webtechnologie und Nationen-übergreifenden räumlich lokalisierten Daten ist es möglich, Gefahrenabschätzungen und Risikomanagement zu betreiben. In einem World Bank Programm gibt es eine Initiative zur Reduktion von Risiken von nationalen Naturkatastrophen. Innerhalb dieses Programms hat die Fakultät Geoinformationswissenschaften und Erdbeobachtung der Universität Twente ein Projekt geleitet, das in der Karibik den Anrainerstaaten ermöglichen soll, Erdrutsch- und Überflutungsrisiken abzuschätzen und zu kartieren.
Der Vortrag von Herrn Dr. Cees van Westen von der Universität Twente aus den Niederlanden wird über die Erfahrungen in diesem Projekt berichten. Er spricht auf Einladung des Instituts über das Thema »Geo-spatial information for hydro-meteorological hazard and risk assessment in the Caribbean. The World Bank Charim project.«.
Der Vortrag findet am 31. Mai um 16 Uhr c.t. im neuen Containergebäude der Uni im Raum 93/E31 statt und wird auf Englisch gehalten.



Promotion am IGF

07.04.2016

Herr Richard Jung beendete mit der Disputation am 31. März 2016 erfolgreich sein Promotionsvorhaben mit dem Thema „ A multi-sensor approach for land cover classification and monitoring of tidal flats in the German Wadden Sea“. Er befasste sich mit der Entwicklung eines Monitoringkonzeptes für die Deutsche Bucht mit Hilfe von unterschiedlichen Satellitensystemen (RapidEye, TerraSAR-X, LiDAR) und spektrometrischen Daten. Der Fokus der Arbeit lag dabei bei der Integrierung der verschiedenen Systeme in eine semi-automatische Prozesskette, welche von der Vorverarbeitung bis hin zur Karte alles beinhaltet. Die Anwendung und Übertragbarkeit konnten im Untersuchungsgebiet bei Norderney mit Hilfe von Satellitenbildaufnahmen zu vier verschiedenen Zeitpunkten nachgewiesen werden. Darüber hinaus entwickelte Herr Jung eine neue Variablenselektion basierend auf der Jeffries-Matusita-Distanz.
Die Dissertation von Herrn Jung wurde von Prof. Dr.-Ing. Manfred Ehlers betreut.



Niedersachsen-Technikum am IGF

06.04.2016

Im Niedersachsen-Technikum lernen Abiturientinnen und Fachabiturientinnen unterschiedliche Fächer aus dem MINT-Bereich (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) kennen. Am 01. Februar 2016 stellte sich das Institut für Geoinformatik und Fernerkundung den Teilnehmerinnen vor. Unter Anleitung von Prof. Jan-Henrik Haunert und Mitarbeitern des Instituts lernten dabei dreißig junge Frauen den Umgang mit verschiedenen Sensoren und Messgeräten in der Praxis.
Die Teilnehmerinnen untersuchten das Reflexionssignal von verschiedenen natürlichen und künstlichen Materialien mit einem Spektrometer und erfassten Koordinaten von Punkten mit einem Tachymeter. Mit einer Streetview-Kamera nahmen sie Panoramabilder auf, die anschließend ausgewertet wurden. Positionsdaten, erfasst mittels GPS, halfen, die Bilder zu verorten und ein „Google Streetview“ für den Campus Westerberg zu erstellen.
Weitere Informationen über das Niedersachsen-Technikum finden Sie hier.



Promotion zur Geoinformationsfusion am IGF

30.03.2016

Herr Florian Hillen beendete mit der Disputation am 17. März 2016 erfolgreich sein Promotionsvorhaben zum Thema "Geo-Information Fusion for Time-Critical Geo-Applications". Im Fokus der Arbeit stand die Kombination von Geo-Informationen aus unterschiedlichsten Sensoren (Smartphone-Bewegungsdaten, Fernerkundungsdaten) insbesondere für Echtzeit-Anwendungen zur Generierung von Informationen die nicht aus den einzelnen Sensoren ableitbar sind. Am Beispiel von drei Anwendungsfällen aus unterschiedlichen Bereichen der Geoinformatik wurden verschiedene Aspekte der Geoinformationsfusion beleuchtet und analysiert. Darüber hinaus wurde ein erstes Konzept zur Integration der Fusionsansätze in Spatial Data Infrastructures erstellt und untersucht.
Die Dissertation von Herrn Hillen wurde von Prof. Dr. Norbert de Lange und Prof. Dr.-Ing. Manfred Ehlers betreut.



Mit Smartphones Umweltveränderungen dokumentieren

10.03.2016

Wie kann man die Umwelt und ihre Veränderungen über einen großen Zeitraum möglichst genau beobachten? Mit dieser Frage haben sich das Institut für Geoinformatik und Fernerkundung der Uni Osnabrück gemeinsam mit der digitalen Technologieagentur mindQ und dem Natur- und UNESCO Geopark TERRA.Vita auseinandergesetzt. Sie möchten mit ihrem Projekt »PAN« einen innovativen Ansatz zur photographischen Beschreibung der Umwelt mit Smartphones durch eine breite Anwendergruppe entwickeln. Das Projekt läuft vorerst bis Ende 2016. Informationen zum Projekt gibt die Webseite: www.panature.org.



Vortrag zum Thema »Big Data und Ethik« am IGF

10.01.2016

Wir leben im Zeitalter der großen digitalen Datensammlungen oder auf neudeutsch »Big Data«. Terabytes, Petabytes von Daten werden generiert, gesammelt, organisiert und wiederverwendet. Große Datensammler sind nicht nur staatliche Institutionen wie NSA oder BND, sondern ebenso Privatfirmen wie Google, Amazon oder Facebook oder halbstaatliche Organisationen wie die Schufa. Umso wichtiger wird es für jeden von uns zu wissen, wer welche Daten von uns besitzt und was damit geschieht.
Hier setzt der Vortrag von Frau Professor Yola Georgiadou von der Universität Twente aus den Niederlanden an. Sie spricht auf Einladung des IGF über das Thema »Geo-Ethics: Ethics of Geo-Located data«.

Der Vortrag findet am 26. Januar um 16 Uhr c.t. im neuen Containergebäude der Uni im Raum 93/E33 statt und wird auf Englisch gehalten.

Die gesamte Pressemitteilung finden Sie hier.



Promotion zur UAV-basierten Rehkitzsuche am IGF

14.12.2015

Herr Dipl-Ing. Martin Israel beendete mit der Disputation am 9. Dezember erfolgreich sein Promotionsvorhaben am IGF. Er befasste sich mit der Entwicklung eines UAV-basierten Systems und der zugehörigen Methodenentwicklung zur automatisierten Rehkitzsuche in Feldern. Jedes Jahr sterben sehr viele Wildtiere - vor allem Rehkitze - während dem Mähen von landwirtschaftlich genutzten Wiesen. Mit herkömmlichen Methoden ist es unter vertretbarem Aufwand bisher nicht gelungen die Zahl der Mähopfer auf ein erträgliches Maß zu reduzieren. Mit der Entwicklung des in seiner Dissertation beschriebenen „Fliegenden Wildretters“ könnte sich das in Zukunft ändern. Mit Hilfe einer Wärmebildkamera aus der Vogelperspektive lässt sich ein warmes Tier, wie ein Rehkitz, wesentlich leichter aufspüren, als mit herkömmlichen Methoden. Auslegung und Aufbau des Systems orientieren sich speziell an dem Aspekt, wie eine möglichst hohe Flächenleistung erreicht werden kann, ohne dabei Tiere zu übersehen. Drei Faktoren sind besonders wichtig, um dieses Ziel zu erreichen: Eine hohe Geschwindigkeit des gesamten Suchprozesses, eine zuverlässige Detektion und eine präzise Lokalisierung der Tiere. mehr lesen



Interview von Dr. Thomas Jarmer zum Projekt »DryLand«

30.09.2015

Dr. Thomas Jarmer hat im Rahmen der Sendung "Global" vom 17.09.2015 bei SWRinfo zum Projekt »DryLand« Rede und Antwort gestanden.
Einen Mitschnitt dieses Interviews finden Sie hier, die gesamte Sendung des SWR kann auf Soundcloud kostenlos angehört werden.



Trockenheit in der Landwirtschaft früher erkennen

23.09.2015

Lang anhaltende Trockenheit führt auch in Deutschland immer wieder zu starken Ernteausfällen und finanziellen Einbußen für die Landwirte. Das Projekt »DryLand« des IGF erprobt jetzt ein Verfahren, das Trockenheit in Böden und Pflanzen frühzeitig erkennen lässt – mit Hilfe von reflektierendem Sonnenlicht und bald auch über Satelliten. Gefördert wird das Vorhaben vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi). 
Die vollständige Pressemitteilung der Universität finden Sie hier

 

Promotion zum Thema Standortanalyse von Solaranlagen am Institut für Geoinformatik und Fernerkundung (IGF)

15.09.2015

Frau Dipl.-Ing. Dorothea Ludwig beendete mit der Disputaion am 6. August erfolgreich ihr Promotionsvorhaben am IGF. Sie befasste sich mit dem Thema der GIS-gestützten Methodenentwicklung zur Standortanalyse von Solaranlagen über hochauflösende Laserscannerdaten. Die solare Nutzung zur Wärme- und Stromproduktion durch Sonnenstrahlung ist ein sehr wichtiger Baustein in der Energiewende. Zur Steigerung der solaren Nutzung werden genaue Solarpotenzialinformationen zum Gebäudedach ins Internet gestellt, um dem Hauseigentümer eine Erstinformation über die solare Eignung zu liefern. Ziel der Dissertation von Frau Ludwig ist die Entwicklung einer Methode, die großflächig und mit hoher Genauigkeit automatisiert das Solarpotenzial auf Dachflächen berechnen lässt. Die Anforderungen lagen hier insbesondere in der Berücksichtigung auch kleiner Dachaufbauten, die die solare Nutzung beeinflussen können. mehr lesen



Promotion zum Thema Drohnen am Institut für Geoinformatik und Fernerkundung (IGF)

23.08.2015

Herr M.Sc. Ralf Gehrke promovierte am 28. Juli mit einer Arbeit zum Thema ‚Fernerkundungskameras an RPAS‘ (Remotely Piloted Aerial Systems), so der offizielle wissenschaftliche Name für die als Drohnen bekannten selbstfliegenden Systeme. Der Einsatz von ferngesteuerten Fluggeräten ist mittlerweile ein etabliertes Verfahren der Geodatenerfassung (siehe Abbildung). Die Erfassung erfolgt dabei durch die Verwendung von Kameras und photogrammetrischer Auswertung zu 3D-Modellen und Orthophotos. Im Rahmen der Dissertation wurde ein Sensorkopf für 4-Kanalbilddaten (RGBI – Rot, Grün, Blau, nahes Infrarot) aufgebaut, der durch die Verwendung von FOVEON Sensoren eine außerordentliche geometrische Bildqualität verspricht. Die modifizierten Sensoren wurden hinsichtlich der Verwendbarkeit für Fragestellungen der Fernerkundung untersucht. mehr lesen

 

Paper vom IGF in Editors' Choice Collection des IJIDF

05.08.2015

Das Paper "Information fusion infrastructure for remote-sensing and in-situ sensor data to model people dynamics" von Florian Hillen, Bernhard Höfle, Manfred Ehlers und Peter Reinartz wurde von den Editoren des International Journal of Image and Data Fusion in die Editors' Choice Collection aufgenommen und ist damit bis Ende des Jahres frei zum Download verfügbar!

 

WIMO-Projekt stellt Ergebnisse vor

02.07.2015

Die EU Gesetzgebung schreibt eine Überwachung (Monitoring) und Bewertung des Zustands der Meere vor. Dafür haben Wissenschaftler aus 11 Forschungsinstitutionen und Behörden, darunter Wissenschaftler des IGF, in den letzten fünf Jahren im Verbundprojekt WIMO Konzepte erarbeitet, um die verschiedenen Eigenschaften des Meeresbodens zu erfassen.

Gefördert wird das WIMO-Projekt, das jetzt auf einem internationalen Symposium vom 08. bis zum 09. Juli im Hanse-Wissenschaftskolleg nach fünfjähriger Laufzeit seine Ergebnisse vorstellt, vom Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur (MWK) und vom Niedersächsischen Ministerium für Umwelt, Energie und Klimaschutz. Im Zentrum stehen während der zwei Tage sowohl die wissenschaftlichen als auch anwendungsbezogenen Befunde, die fächerübergreifend diskutiert werden sollen.

Spin-Off Geoplex baut Rheinland-Pfalz in 3D

18.05.2015

Bei der Darstellung von Geodaten im Internet dringt Rheinland-Pfalz als erstes deutsches Bundesland in die dritte Dimension vor. Mit dem Onlinedienst „Rheinland-Pfalz in 3D“ lassen sich Landschaften, Städte und Gebäude aus der Luft betrachten und zugleich amtliche Basisinformationen abrufen. Erstellt wurde das Portal von der Osnabrücker Firma Geoplex – einem Ableger des Instituts für Geoinformatik und Fernerkundung der Universität Osnabrück.

Weitere Informationen können dem Artikel der Neuen Osnabrücker Zeitung entnommen werden!